Halloween 2018

Wir hinken redaktionell etwas hinterher. Ich versuche mich mal zu erinnern, aaalso ...

Bei Durchsicht der Fotos fällt mir auf: Wir rannten Ende Oktober immer noch in Sommerklamotten rum! Tags vorher, auch das erinner ich, wurden zig Möbel von einem bekannten skandinavischen Händler geliefert; wir (Dank an die Kiddies!) schraubten stundenlang Tische und Stühle zusammen.

Der Festtag selbst begann schon morgens in der Küche mit Vorbereitung der halloweenigen Absonderlichkeiten, nämlich Kürbisse halbieren, tranchieren, schnitzen, aushöhlen, pürieren, kochen, braten, was weiß ich - Kürbis ist nicht mein Ding. Ab mittags roch es überall recht würzig. Die Party an sich startete erst am frühen Nachmittag, und wie üblich bei solchen Anlässen war in der Unterkunft "Tag der offenen Tür"; die Kreuzberger Nachbarschaft kam wieder recht zahlreich (man kennt sich unterdessen), kurz gesagt: die Hütte war voll! Die Erwachsenen labten sich am Buffet mit Suppe (Kürbis!), die Kids griffen eher bei den Süßigkeiten zu. Wir hatten reichlich von allem.

"Gruselig schminken" war für die Kinder natürlich das Allergrößte, zumal wir bei Einbruch der Dunkelheit ja noch eine Runde um die Häuser machten. Stichwort: "Süßes oder Saures!?" ... Wir sind auf dem besten Weg, brave Amerikaner zu werden.

* AMBI, 11.2018