Die Jecke sind los!

Fragen Sie mal einen Ur-Berliner, was er von Karneval/Fasching hält ... über die ruppige Antwort sollten Sie sich nicht wundern. Insofern war es von uns ein Wagnis, "Faschingsparty" zu annoncieren. Wie würden wohl unsere Migranten reagieren, und wie die ganze Sache aufziehen?

Die Belegschaft im Ex-Hotel besteht derzeit zu 90% aus Menschen vom Kaukasus oder aus Südosteuropa. Deutsch versteht so richtig niemand. DAS war die Lösung - wir feiern rheinisch-fröhlich. Die Chefin ist ein gelerntes „Meenzer Mädsche“, und der Autor dieser Zeilen (obwohl eingeborener Berliner) denkt heimlich "Kölle Alaaf!"

Wir hatten uns gesellige Aktionen ausgedacht (Polonäse funktionierte NICHT) und hielten jede Menge Kostüme bereit (alte Beobachtung: ganz kleine Kinder haben Angst vor Clowns!). Anfangs schauten die Gäste recht skeptisch, aber die Musik brach das Eis. Höhner, Räuber, Paveier und Konsorten bringen ja auch den Gürzenich zum Schunkeln. Dazu ein paar Party-Knaller á la Tim Toupet u. Peter Wackel - fertig war der Soundtrack ("Tschu Tschu Wa" nicht zu vergessen).

Die Kinder durften nach Lust und Laune mit Schminke und buntem Haarspray hantieren, wir hatten Pfannkuchen für alle; Sou Sou, der gruselige Zauberer trat auf, und es gab hundert Luftballons und säckeweise Kamelle und Konfetti ...

Alles in allem:
Superjeilezick!
Heijo, Helau, Alaaf!!!

* AMBI